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Eltern begleiten Kinder während walk to school in Oensingen

Die 1. und 2. Klasse der Primarschule Oensingen nahmen an der diesjährigen VCS-Aktion «walk to school» teil. Vom 1. bis 14. September 2025 gingen sie jeden Tag selbständig zu Fuss zur Schule und wurden dabei oftmals von den Eltern begleitet.

Pünktlich um 9.00 Uhr trudelten die 166 Erst- und Zweitklässler der Primarschule Oensingen am Mittwoch, 24. September 2025 in der Aula ein, um zu erfahren, welche Klassen die meisten Punkte während der Aktion «walk to school» gesammelt hatten. Ein kreatives Programm mit Gesang, Tanz und Spiel bildete den feierlichen Rahmen der Preisverleihung. Die Schulleiterin Zoë Steffen begrüsste die SchülerInnen, indem sie verschiedene Kleidungsstücke anzog und die Kinder damit ermutigte, weiterhin bei jedem Wetter zu Fuss zur Schule zu kommen.

Rangverkündigung

Nach einem gemeinsamen Lied gratulierte Gemeindepräsident Fabian Gloor den SchülerInnen zu ihrer grossartigen Leistung und gab die Resultate bekannt. Den 3. Platz erreichte die Klasse 2c, indem sie 94.4 Prozent des Schulwegs zurückgelegt hatte. Den 2. Rang erklomm die Klasse 1d mit 96 Prozent und zuoberst aufs Podest schaffte es mit 99 Prozent die Klasse 1a. Alle Gewinnerklassen erhielten ein Zertifikat von so!mobil, dem kantonalen Programm für eine nachhaltige Mobilität und Organisator von walk to school im Kanton Solothurn. Da aber alle Klassen zusammen über 91 Prozent des Schulweges selbstständig bewältigt hatten, erhielten sie von der Gemeinde Oensingen einen Geldpreis geschenkt.

Malwettbewerb

Zu walk to school gehören auch immer Begleitaktionen. Dies können Ausflüge in die Natur sein oder die Teilnahme am nationalen Malwettbewerb. Die Primarschule Oensingen entschied sich dazu, die besten Zeichnungen intern zu prämieren, bevor sie an den VCS für den nationalen Wettbewerb geschickt wurden. Die drei SiegerInnen des Zeichnungswettbewerbs kamen aus den Klassen 2a und 2e. Sie erhielten alle ein kleines Geschenk.

Weniger Elterntaxis

Ziel von walk to school ist neben der Gesundheits- und Bewegungsförderung der Kinder auch der Rückgang von Elterntaxis. Oensingen verzeichnet jedes Jahr während walk to school weniger dieser Fahrdienste, was die Schulleitung sehr freut. «Viele Eltern haben ihre Kinder während der zwei Wochen zu Fuss zur Schule begleitet», erzählte Zoë Steffen, «Sie standen dann auch noch lange vor dem Schulhaus und haben miteinander geredet.» Scheinbar genossen die Eltern nicht nur den morgendlichen Spaziergang, sondern auch der Austausch mit anderen Eltern. Ein wunderbarer Nebeneffekt der Aktion, der aus Sicht der Schule, so!mobil und der Gemeinde gerne auch längerfristig bestehen bleiben darf. Eltern, die ihre Kinder regelmässig zur Schule begleiten möchten, können sich bei so!mobil über die Gründung  einer Pedibus-Linie informieren und erhalten viele nützliche Tipps sowie Unterstützung bei der Umsetzung (info@so-mobil.ch).

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Der Natur- und Vogelschutzverein Oensingen setzt ein Zeichen gegen Littering

Autor: Altay Kahraman

Am Samstag, 20. September 2025 hat der Natur- und Vogelschutzverein Oensingen erstmals am nationalen Clean-Up-Day teilgenommen. Mitglieder des Vereins, Familien und Naturfreunde haben sich zusammengefunden, um die Umgebung von Oensingen von Abfällen zu befreien und ein starkes Zeichen für Umweltschutz und eine saubere Natur zu setzen.

Gemeinsam wurden Waldwege, Uferbereiche, Wiesen und Naherholungsgebiete rund um die Energiestadt Oensingen von achtlos weggeworfenem Müll gesäubert. Dabei kamen nicht nur Handschuhe und Säcke zum Einsatz, sondern auch viel Motivation und Teamgeist. Die Aktion bot Gelegenheit, die Natur hautnah zu erleben und gleichzeitig ein starkes Zeichen gegen Littering zu setzen. Fun-Fact: Die Bussen für die gesammelten Zigarettenstummel würden sich theoretisch auf über 1 Million Franken belaufen!

Der Natur- und Vogelschutzverein Oensingen bedankt sich herzlich bei allen Helferinnen und Helfern sowie allen Sponsoren und Partnern. Das positive Echo auf diese erste Aktion zeigt, dass das Interesse am Schutz unserer Umwelt in der Energiestadt Oensingen gross ist.

Damit auch im nächsten Jahr wieder viele Vereinsmitglieder, Familien und Freunde teilnehmen können, wird der Clean-Up-Day 2026 erneut durchgeführt. Merken Sie sich schon heute die Daten: Freitag, 18. und Samstag, 19. September 2026.

Gemeinsam können wir die Energiestadt Oensingen noch schöner und lebenswerter machen!

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Erfolgreiche Pflanzenlieferung in Oensingen – Gemeinsam für mehr Natur

Autor: Altay Kahraman

Am 7. Juni hat der Natur- und Vogelschutzverein Oensingen zusammen mit seinen Mitgliedern die diesjährige Pflanzenlieferung im Rahmen von Mission OE durchgeführt. Die Einwohnerinnen und Einwohner von Oensingen konnten im Vorfeld aus einem vielfältigen Angebot wählen – darunter einheimische Sträucher, ein bunter Blütenmix oder ein charmantes Blumeninseli. Die Bestellung war ganz einfach per Faltprospekt möglich.

Rund 40 Bestellungen fanden an diesem Tag ihren Weg zu den Garten- und Balkonbesitzerinnen und -besitzern in Oensingen. Neben der Freude über die neuen Pflanzen stand vor allem eines im Vordergrund: ein aktiver Beitrag zur Förderung der Biodiversität direkt vor der eigenen Haustür.

Ein herzliches Dankeschön geht an alle, die diesen Tag möglich gemacht haben – insbesondere an Energiestadt OensingenEgger Gartenbau für die Pflanzen, Spaar-Oensingen für den Lieferwagen, dem Naturschutzverein Egerkingen für die tolle Idee und dem Atelier Hülle und Fülle für die kreative Gestaltung.

Hier einige Impressionen des gelungenen Aktionstags:

Mit dieser Aktion zeigt sich einmal mehr: Gemeinsam lässt sich viel bewegen – für mehr Natur, mehr Artenvielfalt und ein blühendes Oensingen.

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Zweiter Neophyten-Vormittag in Oensingen

Autor: Markus Blaser Banz

Am Samstag, 31. Mai 2025 lernten die Teilnehmende am zweiten Neophyten-Vormittag im Schulungsraum des Feuerwehrmagazins zuerst in der Theorie viel Interessantes über invasive Neophyten. Die Pflanzen, welche vorher während drei Wochen auf dem Sternenplatz zur Information der Bevölkerung ausgestellt waren, wurden vom Feldbotaniker Marco Bobst näher vorgestellt. Er erläuterte die Erkennungsmerkmale, die Besonderheiten und die Bekämpfungsmassnahmen. Anschliessend gings ans Praktische.

Invasive Neophyten jäten

Bei schönem, heissem Wetter wurden die beiden Gruppen mittels Feuerwehrfahrzeugen an die jeweiligen Einsatzorte transportiert. Eine Gruppe konzentrierte sich zu Beginn mit der Nachsorge der letztjährigen Standorte, wo Einjähriges Berufkraut, Goldruten und Essigbäume bekämpft wurden. Das andere Team entfernte dem Krebskanal entlang hauptsächlich das spitzblättrige Greiskraut, welches wegen seiner Giftigkeit für die Landwirtschaft zu einem immer grösseren Problem wird. Auch Berufkraut wurde überall gefunden und entwurzelt. Anschliessend trafen sich die beiden Gruppen im Kieswerk Aebisholz beim Biotop zu einem letzten gemeinsamen Einsatz gegen Goldrute, Berufkraut und Sommerflieder. Am Mittag stärkten sich die fleissigen Helfenden an einem feinen Imbiss, welchen drei «Verpflegungs-Engel» in der Zwischenzeit vorbereitet hatten. Dabei diskutierten und tauschten sich die Teilnehmenden weiter rege über invasive Neophyten aus.

Grosses Engagement aller Beteiligten

Die 14 Teilnehmenden sammelten in knapp drei Stunden ca. 30 Säcke Material. Dieses wurde anschliessend vom Werkhof der Verbrennung zugeführt. Die organisierenden Vereine OGV Obst- und Gartenbauverein Oensingen und NVVO Natur- und Vogelschutzverein Oensingen danken der Feuerwehr Oensingen (Lokalitäten und Fahrzeuge), der Energiestadt Oensingen (Finanzen) und dem Werkhof (Logistik und Entsorgung) für die Unterstützung und allen Helfenden für ihr grosses Engagement!

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Oensingen blüht – machen Sie mit für mehr Biodiversität!

Setzen Sie sich gemeinsam mit der Energiestadt Oensingen und dem Natur- und Vogelschutzverein Oensingen (NVVO) für mehr Biodiversität ein. Diese Angebote helfen Ihnen dabei:

Auszeichnung „Oensingen blüht“

Ist Ihr Garten bereits ein Biodiversitäts-Paradies oder möchten Sie ihn in eines verwandeln. Falls ja, melden Sie Ihren Garten, Balkon oder Ihre Dachterrasse für die Auszeichnung „Oensingen blüht“ an. Falls nein, nutzen Sie die kostenlose Gartenberatung, um Ihren Garten besonders naturnah zu gestalten.

Mission OE

Mit  der Aktion „Mission OE“ verwandeln Sie ihren Garten in eine Nahrungsquelle für Vögel, Wildbienen und Schmetterlinge. Bestellen Sie ein biodiverses Blumeninseli à CHF 18 (Durchmesser: 27 cm) und pflanzen Sie dieses in Ihrem Garten ein. Die einheimischen Blütenpflanzen locken eine Vielzahl von Insekten an. Haben Sie keinen Garten? Kein Problem. Für nur CHF 30.– erhalten Sie 5 Pflanzen inkl. Heimlieferung. Ideal für Töpfe und Geranienkisten. Bestellschluss ist der 18. Mai 2025.

Neophyten-Tage

Vom 9. – 24. Mai 2025 finden die Neophyten-Tage auf dem Sternenplatz statt. Erfahren Sie, welches die häufigsten invasiven Neophyten sind und mit welchen einheimischen Pflanzen sie diese ersetzen können. Zum Abschluss der Neophtyen-Tage lädt der NVVO am Tag der guten Tat vom 24. Mai 2025 zum gemeinsamen Samenbomben-Bauen ein. Die Aktion findet bei der Coop-Filiale in Oensingen statt. Der Verein freut sich auf Ihre Teilnahme.

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Rezertifizierungsfeier 2024

Die sechs Solothurner Energiestädte Biberist, Grenchen, Lostorf, Oensingen, Olten und Solothurn wurden anlässlich der Re-Zertifizierungsfeier im Alten Spital Solothurn in ihrem Status als vorbildliche Leistungsträger im Bereich Energie bestätigt oder, wie im Falle von Lostorf und Biberist, neu zertifiziert. Die Stadt Solothurn erhält neu das Gold-Label.

Die Energiestädte leisten einen wichtigen Beitrag an die Umsetzung der Energiestrategie 2050 des Bundesrats und die Energiestrategie des Kantons Solothurn und fördern damit den Klimaschutz. Aber auch die hiesige Wirtschaft profitiert von den Massnahmen. Die Energiestadt Solothurn erreicht über 75% der möglichen Punkte und wird neu mit dem Energiestadt Gold Label ausgezeichnet. Damit gehört sie zu den innovativsten Schweizer Energiestädten. Weitere Energiestädte im Kanton Solothurn sind zurzeit die Gemeinden Dornach, Hofstetten-Flüh und Selzach sowie die Region Thal.

Der Kanton profitiert in vielerlei Hinsicht von den Energiestädten, da diese auf kommunaler Ebene durch konkrete energiepolitische Massnahmen aktiv zur Zielerreichung im Energie- und Klimabereich beitragen. Massnahmen wie Energieplanungen, die Förderung von Wärmeverbunden, energetische Gebäude–sanierungen und die Schaffung naturnaher Aussenbereiche, die Modernisierung der Strassenbeleuchtung sowie effizientere Ortsplanungsstrategien oder die Erhöhung der Schulwegsicherheit sind zentrale Elemente, die die Energiestädte umsetzen. Durch ihre Einbindung in schweizerische und europäische Netzwerke nehmen sie eine Vorbildfunktion ein und dienen als Flaggschiffe der Energie- und Klimapolitik. Sie experimentieren mit innovativen Ansätzen und verankern gleichzeitig bewährte Massnahmen, die zur Erreichung energiepolitischer Ziele beitragen.

Der Kanton zählt auf die Energiestädte

Regierungsrätin und Energiedirektorin Brigit Wyss betonte in in ihrer Begrüssung die wichtige Vorreiterrolle der Energiestädte, die einen erheblichen Einfluss auf die Förderung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien haben. Auch der Kanton habe sich ehrgeizige Ziele im Energiebereich gesetzt. Dazu gehört die Umsetzung der kantonalen Energiestrategie mit dem ambitionierten Netto-Null-Ziel bezüglich CO2-Ausstosses bis 2050 sowie eine Halbierung der Emissionen bis 2030. Diese Ziele sollen unter anderem durch eine intensivere Zusammenarbeit mit den Energiestädten sowie mit weiteren Solothurner Gemeinden und Regionen erreicht werden. Ein wichtiger Meilenstein ist dabei das neue Energiegesetz, über das die Solothurner Stimmbevölkerung am 9. Februar 2025 abstimmt.

Christoph Schär, Präsident der Energiestadt-Kommission Oensingen und Direktor von Suissetec, sprach in seinem spannenden Input-Referat über die grossen Herausforderungen im Energie- und Klimaschutzbereich. Herausforderungen seien aber auch immer Chancen, so Schär. «Die gute Nachricht: Alles, was es braucht, um die Herausforderungen zu lösen, gibt es bereits. Wir müssen es nur noch tun. Und die heutige Veranstaltung zeigt, dass vieles bereits gemacht wird. Das macht Mut und gibt Hoffnung. Aber wir müssen dranbleiben und für die zukunftsfähigen Lösungen kämpfen. Immer wieder aufs Neue. Jeden Tag. Jeden Moment. In jeder Situation», so die Botschaft von Schär.

Klimapolitik und Energiepolitik braucht längerfristige Ziele und Planung

Monika Tschannen, Botschafterin des Trägervereins Energiestadt, gratulierte den Solothurner Energiestädten zu ihrer Leistung. Klima- und Energiepolitik brauche längerfristige Ziele, vorausschauendes Denken und stetiges Handeln – genau das, was die Energiestädte seit über 20 Jahren vorleben. Um die Ziele zu erreichen, brauche es aber auch den Bund, den Kanton, die Unternehmen und die Bevölkerung – und eine gut funktionierende Zusammenarbeit über die Landesgrenzen hinaus.

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Pflanzaktion für Biodiversität: Gemeinsam Bäume für die Zukunft setzen

Am 19. Oktober 2024 pflanzten der Natur- und Vogelschutzverein und der Forstbetrieb der Bürgergemeinde Oensingen seltene Baumarten, um die Biodiversität zu fördern und die Wälder auf den Klimawandel vorzubereiten. Christoph Schär packte im Namen der Energiestadt Oensingen mit an.

Am 19. Oktober 2024 hat der Natur- und Vogelschutzverein Oensingen gemeinsam mit dem Forstbetrieb der Bürgergemeinde Oensingen eine bedeutende Pflanzaktion im Wald durchgeführt. Unter der fachkundigen Anleitung von Förster Robert Graber wurden seltene und zukunftsfähige Baumarten gesetzt, darunter:

  • Winterlinde
  • Speierling
  • Zerreiche
  • Spitzahorn
  • Traubeneiche
  • Schneeballblättriger Ahorn
  • Tulpenbaum

Die Initiative zielte darauf ab, die Wälder an die klimatischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts anzupassen und gleichzeitig wertvolle Lebensräume für zahlreiche Tierarten zu schaffen.

Auch der Präsident der Energiestadtkommission, Christoph Schär, machte bei der Pflanzaktion mit. «Die Einsichten in die Waldpflege waren eindrücklich», erzählte er, «Auch in diesem Bereich sind wir gefordert, die Anpassung an den Klimawandel zu schaffen.»

Warum sind Bäume wichtig?

Bäume verschönern nicht nur die Landschaft. Sie bilden wertvollen Lebensraum für viele Tiere. Sie dienen als Nistplätze, Verstecke vor Fressfeinden und Futterquellen. Sie fördern die Biodiversität und unterstützen ein gesundes Ökosystem. Zudem sind sie wichtige Kohlenstoffspeicher, bilden Schatten und kühlen ihre Umgebung ab. Dadurch wirken sie dem Klimawandel entgegen.

Engagement für den Naturschutz

Die Pflanzaktion in Oensingen zeigt: Jeder kann einen Beitrag für den Naturschutz leisten! Sei dies durch das Pflanzen von Bäumen oder durch die Wertschätzung der Natur. «Erstaunlich, was mit einer Gruppe engagierter Menschen in einem halben Tag alles möglich ist. Ich hätte nie gedacht, dass wir es schaffen in diesem Gelände 150 Bäume zu pflanzen», freut sich Schär. «Die Teilnahme an der Aktion war nicht nur ein Beitrag zu mehr Biodiversität und dem Klimawandel angepassten Wäldern, sondern dank der professionellen Instruktionen des Försters auch sehr informativ und lehrreich. Zudem ergeben sich bei solchen Gelegenheiten auch wertvolle Gespräche und Kontakte.»

Wer bei den nächsten Aktivitäten des Natur- und Vogelschutzverein Oensingen oder den Forstbetrieb der Bürgergemeinde Oensingen mitmachen möchte, kann über die Webseite des NVVO die aktuellen Termine abonnieren.

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Sicher zu Fuss zur Schule gehen

Die Teilnahme an der VCS-Aktion Walk to School ermutigte die 432 Schülerinnen und Schüler des Primarschulhauses Oberdorf den Schulweg als Erlebnis wahrzunehmen. Sie knüpften soziale Kontakte, erkundeten auf eigene Faust die Welt und übten sicheres Verhalten im Strassenverkehr.

432 Kinder besuchen zurzeit die Primarschule Oberdorf in Oensingen. Morgens um 7.30 Uhr strömen sie aus allen Richtungen zum Schulhaus. Das selbstständige Zurücklegen des Schulweges ist für sie von zentraler Bedeutung. Hier pflegen sie nicht nur ihre Freundschaften, sondern sie wenden ihre Kenntnisse aus dem Verkehrskundeunterricht mit der Polizei praktisch an.

Von klein auf sicher im Strassenverkehr unterwegs sein

Schon im Kindergarten lernen Kinder sicheres Verhalten im Strassenverkehr an der Hand der Eltern. Schwierige Situationen werden gemeinsam eingeübt. In Oensingen organisieren sich die Eltern in sogenannten Pedibussen: Genau wie ein richtiger Bus verkehrt der Pedibus nach einem «Fahrplan» auf einer bestimmten Strecke und hat eigene «Fahrer». Bloss dass er sich eben zu Fuss fortbewegt und von den Eltern organisiert und unterhalten wird. Ab der 1. Klasse sollen Kinder ihren Weg eigenverantwortlich gehen dürfen. Alle Erstklässler erhalten von der Polizei Leuchtwesten, damit die jungen VerkehrsteilnehmerInnen sicher ankommen. Obwohl in Oensingen rund 80 Prozent der Kinder das ganze Jahr zu Fuss oder mit dem Rad zur Schule kommen, entstehen durch Elterntaxis immer wieder brenzlige Situationen und Verkehrsstaus. Die Lehrpersonen der Primarschule legen Wert darauf, dass die Kinder ihren Schulweg selbständig bestreiten können. Daher nahm die Schule auch in diesem Jahr wieder am Projekt «Walk to school» teil. Das Projekt wurde vom VCS ins Leben gerufen und soll der Nutzung von Elterntaxis entgegenwirken.

Fast 10’000 Kilometer zu Fuss während Walk to School

Während den zwei Aktionswochen gingen die Fahrdienste merklich zurück. An der Preisverleihung vom 26. September 2024 gratulierten Gemeindepräsident Fabian Gloor und die zuständige Projektmitarbeiterin von so!mobil den Kindern zu ihrem Erfolg und überreichten der Schule einen Geldpreis, der zur Hälfte von der Gemeinde und zur Hälfte von so!mobil finanziert wurde. Der Schülerrat entschied sich für die Anschaffung neuer Fussballtore für den Pausenplatz. Davon können alle profitieren. Die vier Klassen mit der besten «Laufquote» wurden durch Herrn Gloor geehrt. Das waren die Klasse 1a mit 98.8%, die Klasse 3a mit 98.4% und die Klassen 5a und 6b mit je 100%. Rechnet man die gelaufenen Schulwege der 3. bis 6. Klassen zusammen kommt man auf 9950 km. Darauf können die Kinder stolz sein! Sie feierten ihre Leistung bei einem gemeinsamen Abschluss in der Turnhalle.

Text und Bild: Jacqueline Berger

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PopUp Piazza auf dem Sternenplatz in Oensingen

Für die Sommermonate hat Oensingen auf dem Sternenplatz ein modulares Möblierungs-System vom StartUp «PopUp Piazza» aufgestellt. Die PopUp Piazza mach aus dem Sternenplatz einen Begegnungsort für Gross und Klein.

PopUp Piazza ist ein innovatives Konzept, das Begegnungsräume in städtischen Umgebungen schaffen will. Die «Stadtmöbel» in Form von Sitzgruppen und Bänken sind in diesem Sommer auf dem Sternenplatz in Oensingen zu finden und sollen die Bevölkerung dazu einladen, sich zusammenzusetzen und ins Gespräch zu kommen. Denn in einer Zeit, in der die Menschen vermehrt digital vernetzt sind  können solche Begegnungsorte soziale Beziehungen schaffen und den Gemeinschaftssinn stärken.

Das Aufstellen von PopUp Piazzas eignet sich besonders an Orten, die häufig von Menschen durchquert werden. Zum Beispiel in Dorfzentren, in Parks, entlang einer Flusspromenade, auf dem Pausenplatz einer Schule, usw. Die flexibel aufbaubaren Module bieten den Menschen einen Ort zum Ausruhen,  Essen,  Zusammenkommen oder zum Verweilen. Optisch und ökologisch werten vor allem die bepflanzten Module den Platz auf und bieten bei sommerlichen Temperaturen Schatten.

Die PopUp Piazza auf dem Sternenplatz ist ein Pilotversuch der Energiestadt, um herauszufinden,  mit welchen Mitteln ein Platz attraktiver gemacht werden kann. Denn längerfristig plant Oensingen,  den Sternenplatz ganz umzugestalten und die Aufenthaltsqualität zu verbessern.

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Oensingen bekämpft invasive Neophyten

Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen fanden sich am Samstag, 8. Juni 2024, sechszehn Teilnehmende zum ersten Neophyten-Vormittag beim Feuerwehrmagazin in Oensingen ein und jäteten gemeinsam invasive Neophyten auf dem Gemeindegebiet. Die Organisatoren sind mit dem Einsatz sehr zufrieden.

Eine kleine Gruppe motivierter Teilnehmender erweiterte am ersten Neophyten-Vormittag in Oensingen ihr Wissen über invasive Neophyten und deren Bekämpfung. Ziel der Veranstaltung war die Sensibilisierung der Bevölkerung durch ein gemeinsames Jäten sämtlicher invasiver Neophyten auf Gemeindegebiet. Nach der interessanten Einführung und Fragerunde im Schulungsraum durch Feldbotaniker Marco Bobst bildeten sich zwei Gruppen, welche mit Feuerwehrfahrzeugen an die jeweiligen Einsatzorte transportiert wurden. Dort ging Marco Bobst noch detaillierter auf die verschiedenen gebietsfremden Pflanzen ein und begeisterte die Helfenden mit seinem grossen Fachwissen.

Korrekte Bekämpfung invasiver Neophyten

Oberhalb des Schulhauses Oberdorf ging es dem Einjährigen Berufkraut und der Goldrute an den Kragen. Diese Pflanzen wurden sorgfältig identifiziert und anschliessend entwurzelt. Am Ufer der Dünnern hatte sich der Essigbaum in den letzten Jahren stark verbreitet. Kleine Exemplare wurden entwurzelt, viele waren aber schon zu gross und konnten nur auf den Stock zurückgeschnitten werden. Für eine nachhaltige Bekämpfung müsste die Stockentfernung später mit Maschinen erfolgen. Im Bannwald entlang der Wege entfernten die Teilnehmenden vor allem viel Einjähriges Berufkraut, Goldrute und spitzblättriges Greiskraut.

44 Säcke mit Neophyten gefüllt

In knapp drei Stunden füllten die 16 Teilnehmenden insgesamt 44 Säcke mit invasiven Neophyten. Das Pflanzenmaterial wurde vom Werkhof der Verbrennung zugeführt, damit sich die Pflanzen nicht via Kompost oder Grüngutdeponie weiter vermehren konnten. Zum Abschluss des Neophyten-Vormittags kamen die Teilnehmenden in den Genuss eines Imbisses, der von drei Freiwilligen vorbereitet wurde. Sie nutzten das gemütliche Beisammensein, um zu fachsimpeln und sich über einen erfolgreichen Einsatz zu freuen. Die Organisatoren, OGV Obst- und Gartenbauverein Oensingen und NVVO Natur- und Vogelschutzverein Oensingen, danken der Feuerwehr Oensingen (Lokalitäten und Fahrzeuge), der Energiestadt Oensingen (Finanzen) und dem Werkhof (Logistik und Entsorgung) für die Unterstützung und allen Helfenden für ihr grosses Engagement!