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Hörmann Schweiz AG schafft Lebensraum für Bienen

Die Oensinger Firma Hörmann Schweiz AG setzt mit neuen ökologischen Flächen rund um den Firmensitz ein Zeichen für Biodiversität. Zwei Bienenvölker werden auf den ökologischen Flächen ein neues Zuhause finden.

Die Firma Hörmann Schweiz AG bzw. die Inhaberfamilie Hörmann bekennen nicht nur in der Firmenvision den eigenen ökologischen Fussabdruck aktiv zu reduzieren und sich für mehr Ökologie einzusetzen. Sie setzen es auch aktiv um: Mit einer durchgehenden ökologischen Fläche rund um den Firmensitz in Oensingen.

Auf einer Grünfläche von 2’000 m2 erstrecken sich diverse Wildblumenwiesen, die eine grosse Artenvielfalt beheimaten. Zuvor verdichtete Flächen wurden entfernt, für Elektro-Ladestellen vorbereitet und bunt-grün umsäumt. Dabei bietet die Fläche Lebensraum für die einheimische Tierwelt, wie Ast- und Wurzelstockhaufen, Vogelschutzhecken und Steinhaufen. Zudem werden bald zwei Bienenvölker im eigens dafür eingerichteten Haus einziehen. Die Energiestadt Oensingen hat zur Unterstützung dieser Idee zusätzlich einen in Gemeindebesitz befindenden Landstreifen zur Nutzung zur Verfügung gestellt.

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3. Energie-Apéro – Natur und Biodiversität

Am 26. März 2024 findet bereits der 3. Energie-Apéro in Oensingen statt. Zwei Mal im Jahr veranstaltet die Energiestadt Oensingen einen Informationsanlass zu aktuellen Themen wie Energie, Mobilität, Umwelt, Klima, Nachhaltigkeit, Biodiversität und Energiestadt. Am 3. Energiestadt-Apéro steht das Thema Natur und Biodiversität im Fokus.

Hanspeter Latour – Natur mit Latour
Hanspeter Latour ist ein ehemaliger Schweizer Fussballtorhüter und Trainer. Er arbeitete bis 2014 als Fussballexperte beim Schweizer Radio und Fernsehen. Besonders ins Rampenlicht kam er als Trainer des FC Thun. Mit diesem stieg er von der Nationalliga B in die Nationalliga A auf und führte den Club trotz kleinem Budget bis ganz an die Spitze. Hanspeter Latour wurde dank seiner temperamentvollen Art und seinem Erfolg zur Identifikationsfigur des Vereins.

Hanspeter Latour gilt auch seit vielen Jahren als versierter Naturbeobachter und gefragter Referent über Themen der Biodiversität und der Artenvielfalt der einheimischen Tiere und Pflanzen. Er ist überzeugt, dass es in der Schweiz möglich ist, Gesellschaft, Tourismus, Industrie und Landwirtschaft gemeinsam für einen respektvollen, nachhaltigen Umgang mit der Natur zu vereinen. Mit seinen Vorträgen möchte er praxisnahe Beispiele aufzeigen und Denkanstösse liefern. Ganz nach dem Motto: Das eine tun und das andere nicht lassen.

Erleben Sie die mitreissende Art von Hanspeter Latour wie er mit viel Herzblut und Faszination die Flora und Fauna rund um sein Haus auf der Geissegg und schweizweit mit dem Fotoapparat erkundet und dokumentiert – und selbst dort spielt der Fussball in seinen Erlebnissen hin und wieder eine Rolle. Das Publikum erwartet ein naturnahes, tierisches, philosophisches, witziges und energiegeladenes Energieapéro.

Oensingen blüht Ehrungen
Ausserdem möchte die Energiestadt Oensingen den Anlass dazu nutzen, die ausgezeichneten Naturgärten zu ehren. Im Rahmen des Projekts «Oensingen blüht» zeichnet die Energiestadt Gärten aus, die besonders vielfältig und ökologisch wertvoll sind. Interessierte können zudem von einer kostenlosen Gartenberatung profitieren.

Nutzen Sie die Gelegenheit, um Informationen aus erster Hand zu erhalten und den Fachleuten Ihre Fragen zu stellen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch und auf den Austausch beim anschliessenden Apéro.

Die Teilnahme ist kostenlos. Hier geht es zur Anmeldung.

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Erfolgreicher 2. Energieapéro in Oensingen

Die Gemeinde Oensingen hat am vergangenen Dienstagabend einen erfolgreichen zweiten Energieapéro veranstaltet. Im Mittelpunkt standen der Heizungsersatz und die Impulsberatung. Dieser Event zog zahlreiche Einwohnerinnen und Einwohner, Fachleute und Interessierte aus der Gemeinde an, um gemeinsam über nachhaltige Energielösungen zu diskutieren.

Der Energieapéro, der im Bienken-Saal von Oensingen stattfand, bot eine Plattform für den Austausch von Ideen, Informationen und Erfahrungen im Bereich der Energieeffizienz und des Heizungsersatzes. Die Veranstaltung begann mit einer herzlichen Begrüssung durch Christoph Schär, dem Präsidenten der Energiestadtkommission, der die Bedeutung des Heizungsersatzes für die Gemeinde betonte.

jährlich 40’000 Heizungen auf erneuerbare Energien umstellen

Ein Höhepunkt des Abends war die Präsentation von Daniel Büchel, dem Vize-Direktor des Bundesamts für Energie. Er gab Einblicke in die aktuellen Entwicklungen und Fortschritte beim Heizungsersatz. Büchel machte deutlich, dass der Wärmebereich heute in der Schweiz rund 50 Prozent des Energieverbrauchs ausmacht und mehr als 35 Prozent der Treibhausgasemissionen verursacht. Alleine in Wohnbauten sind circa 1.1 Millionen Öl-, Gas- und Elektroheizungen zu ersetzen, um eine Dekarbonisierung der Wärmeversorgung bis 2050 zu erreichen. Dabei sind nicht nur Gebäudebesitzer/innen gefordert, sondern auch Bund, Kantone, Hersteller, Planer, Installateure sowie Mittler wie Banken.

beraten lassen, rechtzeitig planen und gesamtheitlich rechnen

Die Raiffeisenbank Gäu Bipperamt (Andreas Furrer & Reto Müller) lieferte wertvolle Hinweise zur Finanzierung und Unterstützung der Hauseigentümer/innen beim Heizungsersatz. Sie riet dazu die Bankberatenden frühzeitig für eine Modernisierungsberatung zu kontaktieren, um nicht unter Zeitdruck agieren zu müssen. Es lohne sich, keine Gebäudeteile isoliert zu sanieren, sondern stets die Gesamtsituation der Gebäude zu berücksichtigen. Wichtig sei auch, nach dem Einholen mehrerer Offerten, nicht nur auf den Preis des Angebots zu schauen, sondern auf die langfristigen Betriebskosten.  

Von der konkreten Umsetzung eines Heizungsersatzes auf Basis der kostenlosen Impulsberatung «erneuerbar heizen» und den damit verbundenen Erfahrungen berichtete anschliessend Daniel Wiestner.

Heizungsersatz ist ein zentrales Thema in der Gemeinde Oensingen

Der Energieapéro bot auch Gelegenheit zur Diskussion und zur Beantwortung von Fragen aus dem Publikum. Einwohnerinnen und Einwohner hatten die Möglichkeit, ihre Anliegen, Anregungen und Fragen hinsichtlich des Heizungsersatzes vorzubringen. Besonders erfreulich war die Präsenz von Vertretern lokaler Unternehmen. Dies verdeutlichte die Bereitschaft der ansässigen Wirtschaft, die Bemühungen der Gemeinde Oensingen als Energiestadt für mehr Energieeffizienz zu unterstützen.

Der Energieapéro endete mit einem informellen Austausch, bei dem die Teilnehmer in ungezwungener Atmosphäre weitere Gespräche führen konnten. Die Veranstaltung wurde von den Besuchern als äusserst informativ wahrgenommen und trug dazu bei, das Bewusstsein für nachhaltige Energielösungen in Oensingen zu stärken. Der Heizungsersatz bleibt ein zentrales Thema in der Gemeinde Oensingen. Und der Energieapéro als Veranstaltungsformat bleibt ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Energiezukunft.

Wir danken unseren Sponsoren: der Raiffeisenbank Gäu-Bipperamt, die Mobiliar mit Generalagentur Balsthal und der Firma Spaar Heizung – Sanitär für die Unterstützung.

dritter Energieapéro bereits geplant

An dieser Stelle weisen wir gerne bereits auf den dritten Energieapéro hin. Dieser findet am 26. März 2024 um 18 Uhr statt und als prominenter Gastredner wird der ehemalige Fussballtrainer Hanspeter Latour zum Thema «Biodiversität: Natur mit Latour» berichten.

Für interessierte Einwohnerinnen und Einwohner empfehlen wir zudem einen Blick auf unser Energieportal, unsere Energiestadtwebseite oder auch den EnergieReporter.

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2. Energie-Apéro – Heizungsersatz und Impulsberatung

Am Dienstag 12. September 2023 findet das 2. Energie-Apéro Oensingen zum Thema der Heizungsersatz und Impulsberatung statt. Die halbjährlichen Informationsveranstaltungen der Energiestadt Oensingen zu aktuellen Themen wie z.B. Energie, Mobilität, Umwelt, Klima, Nachhaltigkeit, Biodiversität und Energiestadt gehen damit in die zweite Runde.

Heizungsersatz auf dem Weg zu Netto-Null
Daniel Büchel ist Vizedirektor des Bundesamtes für Energie, leitet die Abteilung Energieeffizienz und ist Programmleiter von Energieschweiz, dem unterdessen 30-jährigen Energiesparprogramm des Bundes. Als ehemaliger persönlicher Mitarbeiter von BR Doris Leuthard ist er ein energiepolitisches Urgestein und kennt die Energiepolitik wie kaum jemand sonst. Am Energie-Apéro Oensingen zeigt er die Notwendigkeit des Ersatzes fossiler Heizungen auf dem Weg zum Netto-Null Ziel auf und verrät, was das Impulsberatungsprogramm von EnergieSchweiz dazu beitragen kann.

Konkrete Unterstützung für Hauseigentümer-/innen
Andreas Furrer ist Vorsitzender der Bankleitung und Reto Müller Leiter Privatkundenberatung der Raiffeisenbank Gäu Bipperamt. Zusammen zeigen Sie den Besucherinnen und Besuchern des Energie-Apéros Oensingen auf, wie die Raiffeisenbank mit der Impulsberatung die Hauseigentümer-/innen beim Heizungsersatz konkret unterstützt und so nicht nur einen Beitrag zum Netto-Null Ziel, sondern auch zur Werterhaltung von Liegenschaften leistet.

Erfahrungen mit der Impulsberatung
Daniel Wiestner ist Hauseigentümer und hat für die energetische Weiterentwicklung seiner Liegenschaft eine Impulsberatung in Anspruch genommen. Seine Erfahrungen, und was ihm die Impulsberatung dabei konkret genützt hat, erzählt er am Energie-Apéro in Oensingen und beantwortet Fragen aus dem Plenum.

Nutzen Sie die Gelegenheit, um Informationen aus erster Hand zu erhalten und den Fachleuten Ihre Fragen zu stellen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch und auf den Austausch beim anschliessenden Apéro.

Die Teilnahme ist kostenlos. zur Anmeldung

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Wasser sparen heisst auch Wasser sparen

Der diesjährige Sommer startet trocken und heiss, daher wird das Thema «Wasser sparen» wieder aktuell.

Als Wasserschloss Europas verfügt die Schweiz über bedeutende Wasser-Ressourcen. Und trotzdem ist es auch hierzulande sinnvoll, Wasser zu sparen und so die Ressourcen zu schonen. Denn wer Wasser spart, spart gleichzeitig Energie und damit bares Geld.

über 140 Liter Trinkwasser pro Kopf
Durchschnittlich fliessen heute laut Bundesamt für Umwelt (BAFU) aus den Wasserhähnen der Schweizer Haushalte täglich rund 142 Liter Trinkwasser pro Person. Doch nur ein Bruchteil des sauberen Trinkwassers wird tatsächlich getrunken: Es wird zum Kochen, Reinigen und Waschen, zu Hygienezwecken und zur Bewässerung im Garten genutzt.

viel Energie für Transport, Warmwasser und Reinigung
Überall, wo Wasser verbraucht wird, kann es auch gespart werden. Wassersparen schont nicht nur die Ressource Wasser selbst, sondern hat auch einen positiven Einfluss auf die Energiekosten im Haushalt und nicht zuletzt auf die Umwelt. Denn für den Transport, das Erwärmen und für die Abwasserreinigung wird viel Energie benötigt.

Übrigens: Wer heisses Wasser sparsam nutzt, kann am meisten Energie sparen, denn der Energieaufwand für Warmwasser ist laut dem Fachverband für Gas, Wärme und Wasser (SVGW) etwa 150 Mal grösser als der für kaltes Wasser.

Wasserspar-Tipps

• Duschen anstatt Baden
• Wasserspardüsen für Wasserhahn verwenden
• Toilettenspülung mit Spülstopp nutzen
• Toilettenspülung und Wasserhahn auf Lecks überprüfen und beheben
• Geschirrspüler und Waschmaschine erst in Betrieb setzen, wenn diese voll beladen sind. Sparprogramm wählen und Vorwaschprogramme vermeiden
• Früchte und Gemüse nicht unter fliessendem Wasser abspülen – besser für einige Minuten in ein mit Wasser gefülltes Becken legen
• Geschirr nicht unter fliessendem Wasser abspülen
• Während dem Händeeinseifen oder Zähneputzen den Wasserhahn zudrehen
• Regenwasser sammeln, wurzelnah sowie seltener aber kräftig giessen und Rasen nicht zu kurz schneiden

Auch interessant: Die Trinkwasserqualität in Oensingen: https://www.oensingen.ch/trinkwasserqualitaet

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Energiestadt-Kommission auf Exkursion

biodiverse, naturnahe Grün- und Freiflächen
Mit dem Projekt «Oensingen blüht» hat die Energiestadt-Kommission einen längst fälligen Stein ins Rollen gebracht. Denn zu einer umfassenden Klima- und Energiepolitik gehört auch der Erhalt und die Pflege von biodiversen, naturnahen Grün- und Freiflächen. Solche spielen nämlich nicht nur zum Erhalt der Biodiversität im Siedlungsraum zunehmend eine wichtige Rolle, sondern auch weil sie als unverzichtbare Massnahme gegen die zunehmende Erwärmung unseres Lebensraums gelten. Energiestadt widmet dem Thema Anpassung an den Klimawandel ein eigenes Kapitel im Bewertungssystem.

Exkursion in eine Oase der Natur
Die Kommission Energiestadt hatte vor ihrer letzten Sitzung Anfang Juni die einmalige Gelegenheit, Einblicke in den Naturgarten von Daniel Peier zu erhalten. Auf kleinem Raum hat er eine Oase der Natur geschaffen, die ihresgleichen sucht. Mit viel Expertenwissen hat er den Mitgliedern der Kommission Energiestadt wichtige Aspekte bei Biodiversitätsprojekten aufgezeigt und so für das Thema sensibilisiert. Vieles ist bei der Energiestadt in der Pipeline, das diesbezügliche Potenzial ist riesig.

Auszeichnung zum Naturgarten
Haben auch Sie einen naturnahen Garten oder möchten sich auf den Weg zu mehr Biodiversität rund ums eigene Haus machen? Dann ist «Oensingen blüht» vielleicht genau das richtige für Sie. Jetzt mitmachen! Alle Informationen über die Tätigkeiten der Kommission Energiestadt finden Sie unter https://oensingen.energiestadt-so.ch/.

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Mehr Farbe und Leben in den Gärten Oensingens

Die Energiestadt Oensingen achtet auf Biodiversität
Zu einer umfassenden Versorgung durch die öffentliche Hand gehören nicht nur der Zugang zu Energie, Wärme, Wasser und Wohnraum, sondern auch der Erhalt und die Pflege von biodiversen, naturnahen Grün- und Freiflächen. Pärke, Alleen und andere Grünanlagen spielen zunehmend eine wichtige Rolle, nicht nur zum Erhalt der Biodiversität im Siedlungsraum, sondern auch weil sie Versickerung ermöglichen, als Wasserspeicher funktionieren und während heissen Sommertagen einen kühlenden Effekt auf die Umgebung ausüben. Im Erhalt und der Pflege ihrer Frei- und Grünflächen geht Oensingen als Energiestadt vorbildlich voran. Beispielsweise säht sie Magerwiesen anstelle eines reinen Rasens aus, bekämpft gezielt Neophyten und pflanzt einheimische und standortangepasste Pflanzenarten an.

Mehr Farbe und Leben im Privatgarten
Auch die Bevölkerung ist immer mehr gefragt, in den Privatgärten und auf Balkonen auf Biodiversität zu achten. Denn der Zustand der Biodiversität ist bedenklich. Die Hälfte der Lebensräume und ein Drittel der Arten in der Schweiz sind bedroht. Dies unter anderem weil zunehmend karge Steingärtchen und Rasenflächen natürliche Grünflächen verdrängen. Besonders für Insekten, Vögel und andere Kleintiere werde diese versiegelten und monotonen Flächen mehr und mehr zur Herausforderung. Ihnen werden der Lebensraum und die Nahrungsquellen genommen. Zusätzlich macht der intensive Pestizideinsatz, gerade auch im Privatgarten, der Tier- und Pflanzenwelt sehr zu schaffen.

Auszeichnung zum Naturgarten
Mit dem Projekt «Oensingen blüht» zeichnet die Energiestadt Oensingen gemeinsam mit dem Natur- und Vogelschutzverein besonders naturnahe und artenreiche Gärten aus und bietet kostenlose Gartenberatungen an. Der Leitfaden «Oensingen blüht» mit den Kriterien eines Naturgartens bietet dabei Orientierung zur Anlage und richtigen Pflege und Bewirtschaftung. Gärten, die diesen Kriterien entsprechen, werden mit der Gartenplakette „Oensingen blüht – Naturgarten“ ausgezeichnet und setzen ein sichtbares Zeichen für mehr Farbe und Leben im eigenen Garten.

Weitere Informationen zur Auszeichung und Beratung unter Oensingen blüht

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Die Energiestadt Oensingen betreibt neu ein Energiemonitoring

Die Gemeinde Oensingen macht es vor
Was genau ist eigentlich Energie? Wie wird sie erzeugt und viel brauchen Bewohnerinnen und Bewohner davon in ihrem Alltag? Mit dem Energiemonitoring zeigt die Energiestadt Oensingen Erzeugung und Verbrauch in den Bereichen Wärme, Strom, Warmwasser und Mobilität auf. Dies erlaubt der Bevölkerung mitzuverfolgen, wie sich die Energiebilanz der Gemeinde entwickelt. Ebenfalls informiert das Monitoring über die Potenziale, welche die Gemeinde in den vier Bereichen identifiziert hat und in den kommenden Jahren ausschöpfen will. Durch die Offenlegung der Energiebilanz will die Energiestadt Oensingen die Bevölkerung motivieren, dort wo sie kann, ebenfalls auf den Energieverbrauch zu achten und wann immer möglich selber Verbesserungsmassnahmen zu ergreifen.

Auf dem Weg Richtung Gold
Bei der Rezertifizierung im Jahr 2028 will Oensingen das Energiestadtlabel Gold erreichen. Dafür muss sie in der Bewertung der sieben Energiestadtbereichen mindestens 75 Prozentpunkte erreichen. In diese Bewertung fliesst auch die Energiebilanz der Gemeinde, sowie deren transparente Kommunikation gegenüber der Bevölkerung, mit ein. Mit dem Energiemonitoring wird das komplexe Thema Energieerzeugung- und verbrauch aufgeschlüsselt und möglichst zeitnah für Bewohnerinnen und Bewohner abgebildet.

Das Energiemonitoring erfasst in einem ersten Schritt Daten der letzten zwei bis drei Jahre und bildet diese ab. In einem nächsten Schritt sollen auch Echtzeitübertragungen der grossen Solaranlagen eingebaut werden. Die Seite wird laufend aktualisiert sowie durch weitere Daten und Informationen ergänzt.

Verfolgen Sie die Entwicklung von Energieerzeugung und -verbrauch über das Energiemonitoring der Gemeinde Oensingen.

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Oensingen belegt Platz 9 im Umwelt-Gemeinderating 2022

Der WWF und der VCS Solothurn haben die grössten Solothurner Gemeinden zu den Themen Mobilität, Energie, Natur- und Landschaftsschutz befragt. 14 der 17 angefragten Gemeinden haben sich an diesem erstmals durchgeführten Rating beteiligt, was erfreulich hoch ist und zeigt, dass sich die Gemeinden aktiv für eine gute Lebens- und Umweltqualität einsetzen wollen. Im Gesamtdurchschnitt erreichten die Solothurner Gemeinden einen Erfüllungsgrad von 50 %. Das Rating bietet eine Übersicht, was die einzelnen Gemeinden bereits im Umweltbereich leisten und wo es noch Entwicklungspotential gibt. Oensingen belegte in dieser Studie den 9. Rang mit einem Erfüllungsgrad von 43 %.

Im Mobilitätsbereich liegt Oensingen vorne

Im Bereich Mobilität gibt es grosse Differenzen zwischen den Gemeinden; aufgrund der unterschiedlichen geographischen und topographischen Situationen. Der Erfüllungsgrad der Gemeinde Oensingen in den Bereichen öffentlicher Verkehr (67 %), Fuss- und Veloverkehr (60 %) liegt deutlich über dem Durchschnitt. Die Gemeinden sind gefordert, zur Verbesserung entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen und besonders im Bereich Elektromobilität einen Schritt vorwärtszugehen. Weiteres Potential liegt auch im Ausbau der Solarenergie. Hier stehen die Gemeinden vor grossen Herausforderungen, um bis 2050 CO2-neutral zu sein und gleichzeitig das Carbon-Budget nicht zu überschreiten.

Es geht nicht nur um den Rang

Die Rangliste des Umwelt-Gemeinderating steht in der Studie nicht im Vordergrund. Vielmehr geht es darum, den Gemeinden eine Plattform zu bieten, um sich auszutauschen und von den Strategien und Massnahmen anderer Gemeinden zu profitieren und Motivation zu schöpfen aktiv zu werden. Der Vergleich mit dem Kanton Bern, in dem das Umwelt-Gemeinderating bereits zum vierten Mal durchgeführt wurde, zeigt, dass durch die grosse Resonanz in den Medien die Gemeinden zusätzlich angespornt wurden, Massnahmen zu definieren und umzusetzen. Der Erfüllungsgrad im Kanton Bern liegt bei 72 %, was die Solothurner Gemeinden bewegen soll, sich in den kommenden Jahren ebenfalls stetig zu verbessern.

Zum Studien-Bericht
Zertifikat Gemeinde Oensingen

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Re-Zertifizierungsfeier 2020

Am 25. November 2020 wurden die fünf Solothurner Energiestädte Grenchen, Olten, Oensingen, Solothurn und Zuchwil anlässlich der Re-Zertifizierungsfeier auf dem Zuchwiler Riverside Areal in ihrem Status als vorbildliche Leistungsträger im Bereich Energie bestätigt. Die Energiestädte leisten einen wichtigen Beitrag an die Umsetzung der Energiestrategie 2050 des Bundesrats und fördern damit den Klimaschutz – aber nicht nur, denn auch die hiesige Wirtschaft profitiert von den Massnahmen. Der Anlass fand unter strengen Covid-Schutzmassnahmen und mit einem Publikum von 30 Gästen statt.

Die Solothurner Energiestädte Grenchen, Oensingen, Olten, Solothurn und Zuchwil wurden in diesem Jahr einem umfassenden Re-Audit unterzogen und aufgrund ihrer vorbildlichen Leistungen im Energiebereich für weitere vier Jahre mit dem Label Energiestadt ausgezeichnet. Die Einwohnergemeinde Zuchwil erreicht über 80% der möglichen Punkte, wird wiederum mit Bravour mit dem Label Energiestadt Gold ausgezeichnet und gehört somit zu den innovativsten Schweizer Energiestädten. Weitere Energiestädte im Kanton Solothurn sind zurzeit die Gemeinden Dornach, Hofstetten-Flüh und Selzach sowie die Region Thal/Naturpark Thal.

Der Kanton profitiert von den Energiestädten, weil konkrete Energiepolitik auf kommunaler Ebene – beispielsweise durch die Förderung von Wärmeverbunden, der energetischen Sanierung von Gebäuden, der Modernisierung der Strassenbeleuchtung oder durch Effizienz fördernde Massnahmen bei der Ortsplanung – einen Beitrag an die Zielerreichung im Energiebereich leistet. Die in ein schweizerisches und europäisches Netzwerk eingebundenen Energiestädte sind Leuchttürme in der energiepolitischen Landschaft. Sie sind Vorbilder, welche neue Wege beschreiten, aber auch bewährte Massnahmen zum Erreichen energiepolitischer Ziele bekannt machen. In Zeiten der Polemik um die Energiestrategie 2050 des Bundesrats, den Klimawandel und das CO2-Gesetz gehen die Energiestädte mit gutem Beispiel voran, betreiben aktive Energie- und Klimapolitik, setzen konkrete Massnahmen um und stärken damit auch die Schweizer Volkswirtschaft. Denn sie sorgen dafür, dass rund 13 Milliarden Franken, die derzeit in Erdöl und Erdgas fördernde Länder abfliessen, mehr und mehr in der Schweiz investiert werden: In die Dämmung von Gebäuden und Erneuerbare Energien beispielsweise. 

Der Kanton zählt auf die Energiestädte.

Frau Landammann Brigit Wyss weist bei Ihrer Begrüssung auf die wichtige Vorbildfunktion der Energiestädte hin. Diese hätten einen grossen Hebel, um Energieeffizienz und erneuerbare Energien zu fördern. Auch der Kanton hat sich laut der Vorsteherin des Volkswirtschaftsdepartements hohe Ziele gesteckt im Energiebereich, dazu gehört die grundlegende Überarbeitung der Energiestrategie des Kantons mit dem ambitionierten Netto-Null-Ziel bezüglich CO2-Ausstosses bis 2050 bzw. einer Halbierung desselben bis 2030. Diese Ziele sollen unter anderem durch eine intensivere Zusammenarbeit mit den Energiestädten und mit weiteren Solothurner Gemeinden und Regionen erreicht werden.

Energiestadt im globalen Kontext

„Die Energiestadt ist das energie- und umweltpolitische Gewissen einer Stadt!“

Peter Baumann

In seiner Rede betont Peter Baumann, Energiestadtverantwortlicher der Energiestadt Gold Zuchwil, wie wichtig es sei, an den lokalen Aktivitäten im Energie- und Klimaschutzbereich festzuhalten, künftig aber auch im Bereich der Klimawandelanpassung aktiv zu werden.

Klimapolitik und Energiepolitik braucht längerfristige Ziele und Planung – Laudatio

Barbara Schwickert, Präsidentin des Trägervereins Energiestadt und Gemeinderätin der Stadt Biel, gratuliert den Solothurner Energiestädten zu ihrer Leistung. Klima- und Energiepolitik brauchen längerfristige Ziele, vorausschauendes Denken und stetiges Handeln – genau das, was die Energiestädte seit mittlerweile 16 Jahren vorleben. Um die Ziele zu erreichen brauche es aber auch den Kanton, den Bund, die internationale Ebene und die Bevölkerung.

Medienberichte

Referate

Video

Fotos

Die Fotos der Re-Zertifizierungsfeier (© Noemi Tirro) finden Sie hier.