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Netzwerk Energiestadt Kt. SO Oensingen

Oensingen belegt Platz 9 im Umwelt-Gemeinderating 2022

Der WWF und der VCS Solothurn haben die grössten Solothurner Gemeinden zu den Themen Mobilität, Energie, Natur- und Landschaftsschutz befragt. 14 der 17 angefragten Gemeinden haben sich an diesem erstmals durchgeführten Rating beteiligt, was erfreulich hoch ist und zeigt, dass sich die Gemeinden aktiv für eine gute Lebens- und Umweltqualität einsetzen wollen. Im Gesamtdurchschnitt erreichten die Solothurner Gemeinden einen Erfüllungsgrad von 50 %. Das Rating bietet eine Übersicht, was die einzelnen Gemeinden bereits im Umweltbereich leisten und wo es noch Entwicklungspotential gibt. Oensingen belegte in dieser Studie den 9. Rang mit einem Erfüllungsgrad von 43 %.

Im Mobilitätsbereich liegt Oensingen vorne

Im Bereich Mobilität gibt es grosse Differenzen zwischen den Gemeinden; aufgrund der unterschiedlichen geographischen und topographischen Situationen. Der Erfüllungsgrad der Gemeinde Oensingen in den Bereichen öffentlicher Verkehr (67 %), Fuss- und Veloverkehr (60 %) liegt deutlich über dem Durchschnitt. Die Gemeinden sind gefordert, zur Verbesserung entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen und besonders im Bereich Elektromobilität einen Schritt vorwärtszugehen. Weiteres Potential liegt auch im Ausbau der Solarenergie. Hier stehen die Gemeinden vor grossen Herausforderungen, um bis 2050 CO2-neutral zu sein und gleichzeitig das Carbon-Budget nicht zu überschreiten.

Es geht nicht nur um den Rang

Die Rangliste des Umwelt-Gemeinderating steht in der Studie nicht im Vordergrund. Vielmehr geht es darum, den Gemeinden eine Plattform zu bieten, um sich auszutauschen und von den Strategien und Massnahmen anderer Gemeinden zu profitieren und Motivation zu schöpfen aktiv zu werden. Der Vergleich mit dem Kanton Bern, in dem das Umwelt-Gemeinderating bereits zum vierten Mal durchgeführt wurde, zeigt, dass durch die grosse Resonanz in den Medien die Gemeinden zusätzlich angespornt wurden, Massnahmen zu definieren und umzusetzen. Der Erfüllungsgrad im Kanton Bern liegt bei 72 %, was die Solothurner Gemeinden bewegen soll, sich in den kommenden Jahren ebenfalls stetig zu verbessern.

Zum Studien-Bericht
Zertifikat Gemeinde Oensingen

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Die Gemeinde Oensingen am Zibelimäret 2022

Nach zwei Jahren Unterbruch fand der lang ersehnte Traditionsanlass «Zibelimäret» Ende Oktober 2022 statt. Der Zibelimäret bietet nebst Schaubuden, Spezialitäten, einem Markt mit einheimischen Vereinen sowie einem Lunapark für Jung und Alt auch eine Gewerbeausstellung. Die Einwohnergemeinde Oensingen hat sich dieses Jahr erneut mit einem Stand im Gewerbezelt beteiligt.

Nähe zur Bevölkerung pflegen

An allen drei Tagen wurden die Besuchenden spielerisch mit einem Glücksrad und mittels kniffliger Fragen für verschiedene Themen sensibilisiert – und vor allem auch für die richtigen Antworten belohnt. Mitarbeitende der Gemeinde standen der interessierten Bevölkerung über viel diskutierte Themen wie Energie und insbesondere die Möglichkeiten des Energiesparens im Gewerbezelt Rede und Antwort. Wie alle mit einfachen Massnahmen Energie sparen – ohne dabei an Lebensqualität einzubüssen – vermittelten nebst persönlichen Gesprächen auch diverse Informationsmaterialien. Zudem präsentierte die Gemeinde mittels Fotos die neu installierten Photovoltaikanlagen auf dem Dach des Schulhauses Oberdorf bzw. des Sportzentrums Bechburg und zeigten die Kennwerte zur generierten Leistung.

Gesamtverkehrsprojekt auf Kurs

Die Gemeinde informierte an ihrem Stand auch über den aktuellen Stand des geplanten Gesamtverkehrsprojekts. Nach langjährigen Bemühungen gelang es der Einwohnergemeinde, im Rahmen des Agglomerationsprogramms eine beitragsberechtigte Gemeinde zu werden – ein Meilenstein! Die Beitragsberechtigung ermöglicht, dass zukünftig wichtige Projekte zur Abstimmung von Siedlung und Verkehr (zum Beispiel das Gesamtverkehrsprojekt) durch Bundesgelder unterstützt werden.

Positives Echo aus dem Dialog mit der Bevölkerung

Einwohnerinnen und Einwohner Oensingens beschäftigen, ist breit – und höchst erfreulich. Spannende Gespräche und vielseitige Fragen zeigten, dass der Zibelimäret einmal mehr eine optimale Gelegenheit für den so wichtigen Austausch und Kontakt mit der Dorfbevölkerung bietet.

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Zwischenerfolg zur Stromproduktion auf Lärmschutzwänden

Im Zusammenhang mit dem Ausbau der A1 zwischen Luterbach und Härkingen auf sechs Spuren wird seit langem auch der Lärmschutz intensiv diskutiert. Nachdem sich die Kantonsregierung und der Kantonsrat gegen eine Untertunnelung und gegen eine Einhausung, aber dafür für eine Verlängerung der Lärmschutzwände auf Oensinger Gemeindegebiet ausgesprochen hatten, bekam das Vorhaben endlich Schub. Mit dem Entscheid des Bundesrates, dass Dritte die Lärmschutzwände kostenlos zur Produktion von erneuerbarer Energie nutzen können, kommt zusätzliche Dynamik auf. An der Budgetgemeindeversammlung vom 12. Dezember 2022 hat die Gemeinde auf Antrag von Werner Hunziker einen Planungskredit gesprochen. Dieser soll sicherstellen, dass beim Bundesamt für Strassen (ASTRA) eine qualifizierte Absichtserklärung bezüglich der Projektidee für Photovoltaikpanels an und auf den Lärmschutzwänden eingereicht werden kann.

Da sich die Einwohnergsich die Einwohnergemeinde nicht weitergehend finanziell am Projekt engagieren kann, springt nun die Bürgergemeinde ein. Auf Antrag von Werner Hunziker und unterstützt von Bürgerpräsident Remo Liechti hat sie einen Rahmenkredit von CHF 50‘000.00 für weitergehende Planungsschritte im Sinne einer Machbarkeitsstudie genehmigt. Ebenfalls einen Rahmenkredit von CHF 50‘000.00 hat die Genossenschaft SOGAS jüngst bewilligt. Somit haben sich bereits zwei finanzstarke und in Energie- und Planungsfragen kompetente Akteure bereit erklärt, dem Vorhaben zum Durchbruch zu verhelfen. Es laufen zudem Abklärungen, ob die Panels wie beim Schulhaus Oberdorf oder der Sporthalle Bechburg wiederum im Bürgerbeteiligungsmodell angeboten werden sollen. «Wenn es gelingt die gesamte Länge der zukünftigen Lärmschutzwände mit PV-Panels zu bestücken, könnten damit 100 bis 200 Haushalte mit Strom versorgt werden», freut sich Christoph Schaer, Präsident der Energiestadt-Kommission Oensingen.

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Gemeinsam Energie sparen

Eine sichere Energieversorgung ist sowohl für die Bevölkerung wie für die Wirtschaft in der Schweiz von zentraler Bedeutung. Der Krieg in der Ukraine führt dazu, dass Energie knapp wird – auch bei uns, da wir in hohem Masse von Energielieferungen aus dem Ausland abhängig sind.

Für den Winter 2022/23 steht die Versorgung mit Gas und Strom vor grossen Herausforderungen. Um einer Krise entgegenzuwirken, will der Bundesrat die Versorgungssicherheit rasch erhöhen. Eine Massnahme ist die Kampagne nicht-verschwenden.ch. Denn kurzfristig wirksame Sparmassnahmen und Betriebsoptimierungen auf freiwilliger Basis leisten einen relevanten Beitrag zur Sicherstellung der Energieversorgung im kommenden Winter.

Die Kommission Energiestadt Oensingen unterstützt das Engagement des Bundes für eine sichere und nachhaltige Energieversorgung. Und wir wollen aktiv mithelfen, Energie effizienter und sparsamer zu nutzen.

Sind auch Sie dabei?
Gemeinsam können wir zu einer Entschärfung der Lage beitragen – als Privatpersonen, als Unternehmer sowie als Multiplikatoren.

Zuversichtliche Grüsse und herzlichen Dank!

Christoph Schaer
Präsident Kommission Energiestadt

Heizung optimieren
Die nächste Heizperiode naht. Heizungsfachleute werden mit ihrem Fachwissen besonders gefragt sein. Die Dokumentation von EnergieSchweiz zum Thema Einstellung der Heizkurve soll Sie bei Ihrer Tätigkeit unterstützen.

Link zur Dokumentation

Sparen im Haushalt
Mit 3.9 Millionen Privathaushalten in der Schweiz ist das Energiesparpotenzial immens. Lassen Sie sich von den Tipps inspirieren und verschwenden Sie auch zu Hause weniger Ressourcen und Geld.

Stromspartipps für Privathaushalte

Sparen im Unternehmen
Ob als Dienstleistungs- oder Industriebetrieb: In jedem Unternehmen schlummert Energiesparpotenzial. Informieren und sensibilisieren Sie bitte auch Ihre Belegschaft.

Spartipps für Unternehmen

Sensibilisieren
Im Downloadportal und im Shop für Bundespublikationen finden Sie gedrucktes Infomaterial, vorgefertigte Beiträge für Ihre Social-Media Kanäle und Webseite sowie weitere Werbemittel. So machen Sie Ihr Engagement auch für Ihre Kunden sichtbar.

Downloads und Infomaterial

Downloads

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Oensingen will das Gold-Label anstreben

Eine Motion von Rafael Ingold (SP) verlangt, dass der Gemeinderat bis 2030 das Energiestadt Goldlabel anzustreben habe. An der Gemeindeversammlung wurde beschlossen, dass man diesen Standart schon zwei Jahre früher erreichen wolle.

Oensingen übernimmt als zertifizierte Energiestadt eine grosse Vorbildfunktion für die Region. Die zusätzliche Gold-Auszeichnung ist vergleichbar mit der Champions League: Hier treffen sich die Besten der Besten. Der Gemeinderat hat sich intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt und ist zum Schluss gekommen, dass vor dem Hintergrund der ambitionierten Ziele im energiepolitischen Leitbild der Gemeinde sowie des Kantons und des Bundes ein stärkerer Fokus auf die Klima-, Umwelt- und Energiepolitik notwendig ist. Damit sei es nur folgerichtig, das Gold-Label der Energiestadt anzustreben.

Energiestadt ist auch Wirtschaftsförderung

Motionär Ingold erkärt: «Um das notwendige Niveau für das Gold-Label zu erreichen, werden weitere bauliche Massnahmen nötig sein. Dies löst Aufträge für das regionale Gewerbe aus, wirkt wachstumsfördernd und schafft Arbeitsplätze. Im weiteren wirkt energiebewusstes Verhalten der Kommune anregend für Private. Durch die vermehrte Verwendung erneuerbarer Energien werden die Innovationen markttauglich und der Technologiestandort Schweiz wird gestärkt.»
Dem Gemeinderat ist dabei jedoch wichtig, dass die Kosten nicht komplett ausser Acht gelassen werden. Es soll vor allem das gemacht werden, was die grösste Wirkung erzielt.

zum Artikel in der Solothurner Zeitung


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Solarstrom vom Dach der Sportanlage Bechburg

Auf dem Dach des Sportzentrums Bechburg haben die Installateure vergangene Woche 384 Solarpanels montiert. Die Panels werden 150’000 Kilowattstunden Strom im Jahr produzieren. Damit wird in erster Linie das Sportzentrum versorgt.

Solarpanels auf Liegenschaften, die der Gemeinde gehören, das ist an sich nicht besonders speziell. Aber die Oensinger Panels befinden sich nicht im Besitz der Gemeinde, sondern konnten von der Bevölkerung gekauft werden. «Ich habe mich sehr gefreut, dass die Bevölkerung so gut mitgemacht hat», sagt Christoph Schaer auf dem Dach des Sportzentrums Bechburg. Er ist Präsident der Energiestadtkommission und war federführend beim Projekt.

In den nächsten zwei Wochen folgt ausserdem die Montage der 140 Panels auf dem Dach des Schulhauses Oberdorf.

zum Artikel in der Solothurner Zeitung


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Mobilitäts-Set für Neuzuziehende

Welches ist die beste Route von A nach B? Welche Sharing-Angebote gibt es in der Region? Wo kann ich ein Cargovelo günstig mieten?

Die Energiestadt Oensingen gibt allen Neuzuziehenden das Mobilitäts-Set von so!mobil ab. Es beinhaltet attraktive Gutscheine von lokalen und regionalen Mobilitätsanbietern sowie die Informationsbroschüre «Mobil in der Region Olten». Diese enthält die wichtigsten Informationen und Kontaktangaben rund um das Thema Mobilität. Sei dies «mit Bus und Bahn bequem ans Ziel», «schnell und wendig mit dem Velo», «gesund unterwegs zu Fuss», «flexibel mit dem Auto», oder auch «in der Freizeit clever unterwegs» und «mobil in allen Lebenslagen».

Die handliche quadratische Broschüre und die beiliegenden Gutscheine sollen dazu anregen, die vielfältigen Mobilitätsangebote in der Regionen zu nutzen und clever zu kombinieren.

Die Broschüre ist auch online verfügbar unter: www.so-mobil.ch


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Energiewende konkret

Die Energiestadt Oensingen positioniert sich als innovativen Standort mit Vorreiterrolle und motiviert die Bevölkerung, an der nachhaltigen Entwicklung der Gemeinde mitzuwirken. Und genau hier setzt das neueste Projekt an und geht noch weiter, denn es lässt die Bevölkerung und alle anderen Beteiligten ganz direkt profitieren, indem Solarpanel einzeln gekauft werden können.

Eine Investition lohnt sich
Das Konzept der beiden Solaranlagen auf dem Schulhaus Oberdorf und dem Sportzentrum Bechburg zeigt eindrücklich, dass sich eine
Investition in erneuerbare Energien lohnt. Über die Lebensdauer der Anlagen erhalten die Panelkäuferinnen und -käufer deutlich mehr
Geld zurück als sie investieren. Die Gemeinde profitiert von einer kleinen Rendite für das zur Bereitstellen der beiden Dächer, das lokale Gewerbe gewinnt Aufträge für die Lieferung und Installation der Anlagen und die Umwelt profitiert, weil weitere 40 Haushalte
mit Sonnenstrom aus Oensingen versorgt werden. Eine klassische Win-win-Situation.


Sackgeld aus dem Ertrag des Sonnenstromes

Im Laufe des Projekts habe ich einige Oensingerinnen und Oensinger kennengelernt und schöne Ideen und Geschichten rund um das Projekt erfahren. So hat mir jemand geschrieben, sie hätten für das Kind, das im Oberdorf in die Schule gehe ein Panel erworben, und damit in dessen Zukunft investiert. Das Schöne dabei sei, dass dieses nun alle drei Monate ein kleines Sackgeld vom Ertrag des Sonnen-Stroms ausbezahlt bekomme. Oder jemand anderes hat vor einiger Zeit auf ein Elektroauto gewechselt und nun so viele Panels gekauft, dass der Verbrauch des Autos ganzjährig mit Sonnenstrom aus Oensingen gedeckt ist. Und einige Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer haben mich um Rat gefragt für die mögliche Realisierung einer eigenen Anlage.

Christoph Schaer, Präsident der Kommission Energiestadt Oensingen und Direktor Schweizerisch-Liechtensteinischer Gebäudetechnikverband suissetec


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Ein eigenes Solarpanel auf dem Schulhausdach

Die Gemeinde Oensingen macht es möglich und montiert auf einem Schulhausdach und jenem des Sportzentrums total 519 Solarpanels – sie werden allerdings nicht der Gemeinde gehören, sondern der Bevölkerung.

Als Energiestadt nimmt die Gemeinde Oensingen im Kanton Solothurn eine Vorbildfunktion ein. Mit dem neuen Energieleitbild bekennt sich die Gemeinde sowohl zur Energiestrategie 2050 als auch zum Ziel des Bundesrates zur Reduktion der Treibhausgasemissionen auf Netto-Null bis 2050. Der Gemeinderat hat sich in diesem Kontext zum Ziel gesetzt, die Bevölkerung an der nachhaltigen Entwicklung der Gemeinde aktiv zu involvieren. Dazu hat sie einen ambitionierten Massnahmenplan erstellt. Das Projekt Solarify erweitert die Palette an bereits umgesetzten Vorzeigeprojekten und wird damit gleich zwei Zielen gerecht: Der Beteiligung der Bevölkerung an der nachhaltigen Entwicklung der Gemeinde und dem Einsatz von 100% erneuerbarer Elektrizität auf gemeindeeigenen Liegenschaften.

Die Slorapanel-Eigentümer erhalten regelmässig eine Übersicht über die Erträge und der Gewinn aus dem Stromverkauf wird ihnen ausbezahlt. Damit ziehen Gemeinde und Bevölkerung gemeinsam am selben Strick und gehen einen weiteren Schritt Richtung nachhaltige Zukunft.

Mehr Informationen zum Projekt Solarify in Oensingen und wie Sie Solarpanels erwerben können, finden Sie hier.


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Energiebarometer Oensingen

Eine Massnahme der Energiestadt Oensingen ist der Energiebarometer. Zukünftig sollen auf der Website der Energiestadt Oensingen die Anteile an erneuerbaren Energien auf dem Gemeindegebiet in den Bereichen Heizen, Warmwasser, Elektrizität und Mobilität durch den sogenannten «Energiebarometer» sichtbar gemacht werden. Ziel ist eine Verbesserung der Datengrundlage und ein regelmässiges Monitoring der Fortschritte.