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Gemeinsam Energie sparen

Eine sichere Energieversorgung ist sowohl für die Bevölkerung wie für die Wirtschaft in der Schweiz von zentraler Bedeutung. Der Krieg in der Ukraine führt dazu, dass Energie knapp wird – auch bei uns, da wir in hohem Masse von Energielieferungen aus dem Ausland abhängig sind.

Für den Winter 2022/23 steht die Versorgung mit Gas und Strom vor grossen Herausforderungen. Um einer Krise entgegenzuwirken, will der Bundesrat die Versorgungssicherheit rasch erhöhen. Eine Massnahme ist die Kampagne nicht-verschwenden.ch. Denn kurzfristig wirksame Sparmassnahmen und Betriebsoptimierungen auf freiwilliger Basis leisten einen relevanten Beitrag zur Sicherstellung der Energieversorgung im kommenden Winter.

Die Kommission Energiestadt Oensingen unterstützt das Engagement des Bundes für eine sichere und nachhaltige Energieversorgung. Und wir wollen aktiv mithelfen, Energie effizienter und sparsamer zu nutzen.

Sind auch Sie dabei?
Gemeinsam können wir zu einer Entschärfung der Lage beitragen – als Privatpersonen, als Unternehmer sowie als Multiplikatoren.

Zuversichtliche Grüsse und herzlichen Dank!

Christoph Schaer
Präsident Kommission Energiestadt

Heizung optimieren
Die nächste Heizperiode naht. Heizungsfachleute werden mit ihrem Fachwissen besonders gefragt sein. Die Dokumentation von EnergieSchweiz zum Thema Einstellung der Heizkurve soll Sie bei Ihrer Tätigkeit unterstützen.

Link zur Dokumentation

Sparen im Haushalt
Mit 3.9 Millionen Privathaushalten in der Schweiz ist das Energiesparpotenzial immens. Lassen Sie sich von den Tipps inspirieren und verschwenden Sie auch zu Hause weniger Ressourcen und Geld.

Stromspartipps für Privathaushalte

Sparen im Unternehmen
Ob als Dienstleistungs- oder Industriebetrieb: In jedem Unternehmen schlummert Energiesparpotenzial. Informieren und sensibilisieren Sie bitte auch Ihre Belegschaft.

Spartipps für Unternehmen

Sensibilisieren
Im Downloadportal und im Shop für Bundespublikationen finden Sie gedrucktes Infomaterial, vorgefertigte Beiträge für Ihre Social-Media Kanäle und Webseite sowie weitere Werbemittel. So machen Sie Ihr Engagement auch für Ihre Kunden sichtbar.

Downloads und Infomaterial

Downloads

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Oensingen will das Gold-Label anstreben

Eine Motion von Rafael Ingold (SP) verlangt, dass der Gemeinderat bis 2030 das Energiestadt Goldlabel anzustreben habe. An der Gemeindeversammlung wurde beschlossen, dass man diesen Standart schon zwei Jahre früher erreichen wolle.

Oensingen übernimmt als zertifizierte Energiestadt eine grosse Vorbildfunktion für die Region. Die zusätzliche Gold-Auszeichnung ist vergleichbar mit der Champions League: Hier treffen sich die Besten der Besten. Der Gemeinderat hat sich intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt und ist zum Schluss gekommen, dass vor dem Hintergrund der ambitionierten Ziele im energiepolitischen Leitbild der Gemeinde sowie des Kantons und des Bundes ein stärkerer Fokus auf die Klima-, Umwelt- und Energiepolitik notwendig ist. Damit sei es nur folgerichtig, das Gold-Label der Energiestadt anzustreben.

Energiestadt ist auch Wirtschaftsförderung

Motionär Ingold erkärt: «Um das notwendige Niveau für das Gold-Label zu erreichen, werden weitere bauliche Massnahmen nötig sein. Dies löst Aufträge für das regionale Gewerbe aus, wirkt wachstumsfördernd und schafft Arbeitsplätze. Im weiteren wirkt energiebewusstes Verhalten der Kommune anregend für Private. Durch die vermehrte Verwendung erneuerbarer Energien werden die Innovationen markttauglich und der Technologiestandort Schweiz wird gestärkt.»
Dem Gemeinderat ist dabei jedoch wichtig, dass die Kosten nicht komplett ausser Acht gelassen werden. Es soll vor allem das gemacht werden, was die grösste Wirkung erzielt.

zum Artikel in der Solothurner Zeitung


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Solarstrom vom Dach der Sportanlage Bechburg

Auf dem Dach des Sportzentrums Bechburg haben die Installateure vergangene Woche 384 Solarpanels montiert. Die Panels werden 150’000 Kilowattstunden Strom im Jahr produzieren. Damit wird in erster Linie das Sportzentrum versorgt.

Solarpanels auf Liegenschaften, die der Gemeinde gehören, das ist an sich nicht besonders speziell. Aber die Oensinger Panels befinden sich nicht im Besitz der Gemeinde, sondern konnten von der Bevölkerung gekauft werden. «Ich habe mich sehr gefreut, dass die Bevölkerung so gut mitgemacht hat», sagt Christoph Schaer auf dem Dach des Sportzentrums Bechburg. Er ist Präsident der Energiestadtkommission und war federführend beim Projekt.

In den nächsten zwei Wochen folgt ausserdem die Montage der 140 Panels auf dem Dach des Schulhauses Oberdorf.

zum Artikel in der Solothurner Zeitung


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Mobilitäts-Set für Neuzuziehende

Welches ist die beste Route von A nach B? Welche Sharing-Angebote gibt es in der Region? Wo kann ich ein Cargovelo günstig mieten?

Die Energiestadt Oensingen gibt allen Neuzuziehenden das Mobilitäts-Set von so!mobil ab. Es beinhaltet attraktive Gutscheine von lokalen und regionalen Mobilitätsanbietern sowie die Informationsbroschüre «Mobil in der Region Olten». Diese enthält die wichtigsten Informationen und Kontaktangaben rund um das Thema Mobilität. Sei dies «mit Bus und Bahn bequem ans Ziel», «schnell und wendig mit dem Velo», «gesund unterwegs zu Fuss», «flexibel mit dem Auto», oder auch «in der Freizeit clever unterwegs» und «mobil in allen Lebenslagen».

Die handliche quadratische Broschüre und die beiliegenden Gutscheine sollen dazu anregen, die vielfältigen Mobilitätsangebote in der Regionen zu nutzen und clever zu kombinieren.

Die Broschüre ist auch online verfügbar unter: www.so-mobil.ch


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Energiewende konkret

Die Energiestadt Oensingen positioniert sich als innovativen Standort mit Vorreiterrolle und motiviert die Bevölkerung, an der nachhaltigen Entwicklung der Gemeinde mitzuwirken. Und genau hier setzt das neueste Projekt an und geht noch weiter, denn es lässt die Bevölkerung und alle anderen Beteiligten ganz direkt profitieren, indem Solarpanel einzeln gekauft werden können.

Eine Investition lohnt sich
Das Konzept der beiden Solaranlagen auf dem Schulhaus Oberdorf und dem Sportzentrum Bechburg zeigt eindrücklich, dass sich eine
Investition in erneuerbare Energien lohnt. Über die Lebensdauer der Anlagen erhalten die Panelkäuferinnen und -käufer deutlich mehr
Geld zurück als sie investieren. Die Gemeinde profitiert von einer kleinen Rendite für das zur Bereitstellen der beiden Dächer, das lokale Gewerbe gewinnt Aufträge für die Lieferung und Installation der Anlagen und die Umwelt profitiert, weil weitere 40 Haushalte
mit Sonnenstrom aus Oensingen versorgt werden. Eine klassische Win-win-Situation.


Sackgeld aus dem Ertrag des Sonnenstromes

Im Laufe des Projekts habe ich einige Oensingerinnen und Oensinger kennengelernt und schöne Ideen und Geschichten rund um das Projekt erfahren. So hat mir jemand geschrieben, sie hätten für das Kind, das im Oberdorf in die Schule gehe ein Panel erworben, und damit in dessen Zukunft investiert. Das Schöne dabei sei, dass dieses nun alle drei Monate ein kleines Sackgeld vom Ertrag des Sonnen-Stroms ausbezahlt bekomme. Oder jemand anderes hat vor einiger Zeit auf ein Elektroauto gewechselt und nun so viele Panels gekauft, dass der Verbrauch des Autos ganzjährig mit Sonnenstrom aus Oensingen gedeckt ist. Und einige Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer haben mich um Rat gefragt für die mögliche Realisierung einer eigenen Anlage.

Christoph Schaer, Präsident der Kommission Energiestadt Oensingen und Direktor Schweizerisch-Liechtensteinischer Gebäudetechnikverband suissetec


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Ein eigenes Solarpanel auf dem Schulhausdach

Die Gemeinde Oensingen macht es möglich und montiert auf einem Schulhausdach und jenem des Sportzentrums total 519 Solarpanels – sie werden allerdings nicht der Gemeinde gehören, sondern der Bevölkerung.

Als Energiestadt nimmt die Gemeinde Oensingen im Kanton Solothurn eine Vorbildfunktion ein. Mit dem neuen Energieleitbild bekennt sich die Gemeinde sowohl zur Energiestrategie 2050 als auch zum Ziel des Bundesrates zur Reduktion der Treibhausgasemissionen auf Netto-Null bis 2050. Der Gemeinderat hat sich in diesem Kontext zum Ziel gesetzt, die Bevölkerung an der nachhaltigen Entwicklung der Gemeinde aktiv zu involvieren. Dazu hat sie einen ambitionierten Massnahmenplan erstellt. Das Projekt Solarify erweitert die Palette an bereits umgesetzten Vorzeigeprojekten und wird damit gleich zwei Zielen gerecht: Der Beteiligung der Bevölkerung an der nachhaltigen Entwicklung der Gemeinde und dem Einsatz von 100% erneuerbarer Elektrizität auf gemeindeeigenen Liegenschaften.

Die Slorapanel-Eigentümer erhalten regelmässig eine Übersicht über die Erträge und der Gewinn aus dem Stromverkauf wird ihnen ausbezahlt. Damit ziehen Gemeinde und Bevölkerung gemeinsam am selben Strick und gehen einen weiteren Schritt Richtung nachhaltige Zukunft.

Mehr Informationen zum Projekt Solarify in Oensingen und wie Sie Solarpanels erwerben können, finden Sie hier.


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Energiebarometer Oensingen

Eine Massnahme der Energiestadt Oensingen ist der Energiebarometer. Zukünftig sollen auf der Website der Energiestadt Oensingen die Anteile an erneuerbaren Energien auf dem Gemeindegebiet in den Bereichen Heizen, Warmwasser, Elektrizität und Mobilität durch den sogenannten «Energiebarometer» sichtbar gemacht werden. Ziel ist eine Verbesserung der Datengrundlage und ein regelmässiges Monitoring der Fortschritte.

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Informationsveranstaltung Gebäudesanierung

Um möglichst viele Synergien zu nutzen und gemeinsame Aktivitäten anzugehen, arbeitet Oensingen in dem Netzwerk Energiestadt mit anderen Energiestädten des Kantons zusammen. So organisierten beispielsweise die beiden Energiestädte Oensingen und Region Thal zusammen mit Partnern eine öffentliche Informationsveranstaltung zum Thema Gebäudesanierung. Experten aus Privatwirtschaft und öffentlicher Verwaltung stellten den Gebäudeenergieausweis der Kantone vor, sowie Möglichkeiten von energetischen Sanierungen mit Holz und informierten über finanzielle Fördermöglichkeiten. Das Video der Veranstaltung und weitere Informationen zum Thema finden Sie online.

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Neue Fussballplatz-Beleuchtung


Gemäss den Richtlinien des Schweizerischen Fussballverbandes wird jedes Fussballfeld in der Schweiz alle fünf Jahre kontrolliert. Der externe Inspektor wies auf die Notwendigkeit einer Sanierung hin. Als Energiestadt prüft die Gemeinde Oensingen solche Projekte auch stets auf die Möglichkeit, Energie und Kosten zu sparen.

Energieeffiziente Lösung
Als optimale Lösung stellte sich dabei ein Komplettersatz der Beleuchtung inklusive der Masten und der Umstellung auf LED-Leuchten heraus. Mit dieser kostengünstigen und energieeffizienten Lösung werden der Stromverbrauch, der Wartungsaufwand und die Lichtverschmutzung auf die Umgebung stark reduziert. Durch eine zusätzliche Steuerung kann die Beleuchtung vom Trainingsbetrieb zum Spielbetrieb umgeschaltet werden. Gegenüber der alten Platzbeleuchtung wurde mit diesen Massnahme ein Reduktion des Stromverbrauchs um etwa 61 Prozent erreicht.

Bessere Lichtqualität
Durch die höheren Masten wird zudem eine bessere Lichtverteilung auf dem Spielfeld erzielt. Erste Erfahrungen aus dem Spielbetrieb zeigen, dass die neue Beleuchtung eine deutliche Verbesserung der Lichtqualität, Gleichmässigkeit und Farbwiedergabe aufweist.